Liberale Rechtstagung

 


"Fundierte Diskussion eines rechtswissenschaftlichen Themas aus unterschiedlichen Blickwinkeln und Möglichkeit der persönlichen Vernetzung von Studierenden, Alumni und Partnern sind die Kernidee der Liberalen Rechtstagung." (Dr. Mirko A. Bange, Richter, Koordinator des Fachkreises Recht und Initiator der Liberalen Rechtstagung)

Die Idee

Die Liberale Rechtstagung ist eine rechtswissenschaftliche Tagung im klassischen Sinn zu einem jährlich wechselnden, aktuellen juristischen Thema. Sie ist die Hauptveranstaltung des Fachkreises Recht des VSA. 

Die Tagung gibt Juristinnen und Juristen unterschiedlicher akademischer Ausbildungsstände und Karrierestufen die Möglichkeit, einen selbstgewählten wissenschaftlichen Beitrag zum jeweiligen Thema zu verfassen, der vonseiten des Fachkreises nach wissenschaftlichen Kriterien geprüft wird. 

Die Beiträge werden in einem Tagungsband veröffentlicht und jeder Autor stellt seinen Beitrag bei der Tagung in Panels vor. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, den Beitrag kritisch zu diskutieren. Der beste Vortrag sowie das beste Paper werden am Ende der Tagung mit Preisen ausgezeichnet, welche der VSA stiftet. 

Die Tagung wird durch ein attraktives Rahmenprogramm ergänzt, welches den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gibt, sich untereinander zu vernetzen und in den Austausch mit Alumni der FNF, institutionellen Fördermitgliedern des VSA und externen Kooperationspartnern zu treten. Hochrangige Referenten aus der Politik runden das Programm ab. 

Zusammen mit der eigenen Veröffentlichung bietet die Liberale Rechtstagung neben der großartigen Atmosphäre im Kreise der (Alt-)Stipendiatinnen und (Alt-)Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ein großes Potential, den eigenen akademischen Werdegang voranzutreiben und wertvolle Kontakte für die eigene Karriere zu knüpfen. 

"Als Student habe ich an der ersten Liberalen Rechtstagung teilgenommen und spannende, gewinnbringende Kontakte zu Juristen aus der Praxis knüpfen können. Die Tagung bietet in angenehmer Atmosphäre und auf einem fachlich hohen Niveau die Möglichkeit, in den Austausch über sehr aktuelle Rechtsfragen zu kommen." (Henri Weber, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Würzburg)

Die Liberale Rechtstagung wird als Kooperationsveranstaltung des VSA mit der Theodor-Heuss-Akademie in Gummersbach realisiert und findet in der Akademie in Gummersbach statt. Sie richtet sich an Studierende, Alumni und interessierte Gäste. 

Die Partner

Neben der wissenschaftlichen Diskussion eines aktuellen Themas dient die Liberale Rechtstagung dazu, High Potentials, Young Professionals und Partner aus dem rechtswissenschaftlichen Bereich zu vernetzen. 

Mitglieder des VSA sowie institutionelle Fördermitglieder und Kooperationspartner haben die Möglichkeit, an der Liberalen Rechtstagung teilzunehmen, sich inhaltlich einzubringen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Kontakt zu treten. 

Sie möchten mit Ihrem Unternehmen institutionelles Fördermitglied des VSA oder Kooperationspartner werden? Sie möchten sich persönlich oder mit Ihrem Unternehmen im Rahmen der Liberalen Rechtstagung einbringen? Sprechen Sie uns gerne an. Christian von Falkenhausen, Geschäftsführer des VSA, freut sich auf Ihre Anfrage. 

Der Tagungsband

Alle wissenschaftlichen Beiträge werden in einem Tagungsband veröffentlicht, den alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung kostenlos erhalten. Der Tagungsband kann im Buchhandel käuflich erworben werden.

Die Beiträge des Tagungsbandes werden vorab im Rahmen eines Call for Papers eingereicht und von den Organisatoren der Liberalen Rechtstagung im Fachkreis Recht des VSA nach wissenschaftlichen Standards geprüft.   

Der Fachkreis Recht

Der Fachkreis Recht des VSA dient der Vernetzung der Studierenden und Alumni der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit rechtlichen Interessen. Hierzu finden gesellschaftliche, wissenschaftliche und praxisnahe Veranstaltungen wie beispielsweise Seminare, Workshops und die jährliche Liberale Rechtstagung statt.

"Der Fachkreis Recht bietet einen Mehrwert für jeden, der mit rechtlichen Fragestellungen zu tun hat."

Dabei soll auch der juristische Nachwuchs gefördert werden; neben der Möglichkeit, an den Veranstaltungen teilzunehmen, wird Unterstützung durch die Vermittlung von Praktikums- oder Referendariatsplätzen angeboten. Die Mitarbeit im Fachkreis steht allen rechtlich interessierten Mitgliedern des VSA offen (nicht nur Volljuristen).

"Von autonomen Fahren bis zu digitalem Hausfriedensbruch" – Die LRT 2018

Die Liberale Rechtstagung 2018 widmete sich dem Thema "Digitalisierung". 16 Juristinnen und Juristen widmeten sich in ihren Beiträgen den unterschiedlichsten Fragen aus allen Rechtsgebieten. Die Themen reichten von der Frage, wie autonomes Fahren aus strafrechtlicher Sicht zu behandeln ist und was sich hinter der Einwilligung nach der DSGVO verbirgt bis hin, welche Rolle Social Bots im Wahlkampf spielen können oder ob es einen digitalen Hausfriedensbruch gibt.

Schirmherr der Rechtstagung und Laudator der Eröffnung war Dirk Wedel, Staatssekretär im Ministerium der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen, der am ersten Abend einen Werkstattbericht aus dem Ministerium vortrug und im Anschluss im Plenum aktuelle Fragen der Liberalen Politik diskutierte. Daneben kamen die Stipendiaten und Altstipendiaten mit namenhaften Vertretern des juristischen Arbeitsmarktes ins Gespräch und tauschten Sich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern über wissenschaftliche und privatwirtschaftliche Karrierewege aus.

"Die Liberale Rechtstagung bietet die außergewöhnliche Chance, zu einem frühen Zeitpunkt der akademischen Ausbildung, ein Paper eigenen Interesses zum Jahresthema zu publizieren. Mir persönlich hat die Tagung 2018 sehr gut gefallen; bot sie mir doch die Möglichkeit, einen fundierten Blick über den Tellerrand in andere Bereiche des Rechts zu werfen.“ (Julien Duryn, Wissenschaftlicher Mitarbeiter MdB, Doktorand Uni Hagen)

Den Best Paper Award gewann Robert Welker mit seinem Beitrag über Mensch-Maschine-Analogien bei der Fehlbeurteilung intelligenter Agenten im Recht der Produkt- und Produzentenhaftung. Für einen außerordentlich guten Vortrag über algorithmenbasierte Straftatprognosen in der Eingriffsverwaltung und den Grenzen und Möglichkeiten von "Predictive Policing" wurde Florian Zenner mit dem Best Speech Award ausgezeichnet. 

 

Der Tagungsband 2018 Der Tagungsband 2018

Wieczorek, Mirko Andreas (Hrsg.) (2018): Digitalisierung. Rechtsfragen rund um die digitale Transformation der Gesellschaft. Tagungsband Liberale Rechtstagung 2018. Cuvillier Verlag. Göttingen. (ISBN-10: 3736998805, ISBN-13: 978-3736998803)

Mirko Andreas Wieczorek: Vorwort

Maximilian Lenk: Der programmierte Tod? Autonomes Fahren und die strafrechtliche Behandlung dilemmatischer Situationen

Robert Welker: Mensch-Maschine-Analogien bei der Fehlerbeurteilung intelligenter Agenten im Recht der Produkt- und Produzentenhaftung

Nato Natalie Tsomaia: Einsatz autonomer unbemannter Flugsysteme im bewaffneten Konflikt und seine Konformität mit dem Völkerrecht

Maximilian Volmar: Märkte ohne Geld? Der kartellrechtliche Marktbegriff im Licht der Digitalisierung

Sven Werner: 5AMLD, cryptocurrency regulation, member states’ adoption and practicability

Stefan Papastefanou: „Fair-Use“ im Zeitalter digitaler Kulturtechniken – Die Wandlung des Urheberrechts in Bezug auf referenzielle Kunst

Marc Bauer: Subsumtionsautomaten der Zukunft? Algorithmen und automatisierte Entscheidungen in der Justiz

Florian Zenner: Algorithmenbasierte Straftatprognosen in der Eingriffsverwaltung – Zu den verfassungsrechtlichen Grenzen und einfachgesetzlichen Möglichkeiten von „Predictive Policing“

Carmen Födisch: Gibt es in unserer datengetriebenen Wirtschaft überhaupt noch Daten ohne Personenbezug? Die Herausforderungen des sachlichen Anwendungsbereichs des Datenschutzrechts aus der Perspektive datenverarbeitender Unternehmen

Julia Münzenmaier: Die Einwilligung nach der Datenschutz-Grundverordnung

Kira Schulze Lohoff & Mirko Andreas Wieczorek: Die (fehlenden) Abhilfebefugnisse der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit nach § 16 Abs. 2 BDSG – Europarechtskonforme Umsetzung oder rechtswidrige Gesetzeslücke?

Julien Duryn: Polizeiliche Body-Cams - Eine rechtliche Bewertung

Henrik Nolte: Braucht der Hausfriedensbruch im Strafrecht ein „digitales Update“?

Emanuel Kollmann: Staatliche Förderung des Breitbandausbaus – Rechtliche Instrumente und Grenzen

Oliver Wolf: Social Bots im Wahlkampf – Das UrhG als Handhabe gegen „Meinungsroboter“?

Johannes Arndt & Valentin Tribula: Token und tokenisierte Rechte – Blockchainpositionen als Wertpapierersatz

Kontakt

Christian von Falkenhausen
+49 (30) 33 02 44 05
+49 (30) 33 02 44 07
infoATvsa-freiheit PUNKT org
Reinhardtstr. 12/14
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