VSA-Preis für herausragende Abschlussarbeiten und Dissertationen: Bewerbt euch noch noch bis Ende März.

VSA-Preis

Herausragende Leistungen werden prämiert

Engagement und Leistung sind unser Ansporn. Als Auszeichnung für herausragende Leistungen im Studium und bei der Promotion vergibt der VSA den mit jeweils 2.500 Euro dotierten VSA-Preis. Der Preis wird alle zwei Jahre für eine Examensarbeit und eine Promotion ausgeschrieben, die aus der Förderung der FNF hervorgegangen sind. Als Examensarbeiten können Diplom-, Magister- und Master-Arbeiten eingereicht werden. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine Jury von Hochschullehrern und promovierten Altstipendiaten, die dem VSA nahestehen. Den Juryvorsitz hat zur Zeit Prof. Dr. Andreas Wendemuth, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Bewerbungen für die nächste Verleihung können bis Ende März 2023 per E-Mail (vsa-preis@vsa-freiheit.org) eingereicht werden. 


Der Bewerbungsprozess

 Zur Bewerbung sind einzureichen:

  • Eine schriftliche Bewerbung, die eine Kurzbeschreibung des Inhalts der Arbeit sowie ihrer fachlichen und gesellschaftlichen Bedeutung enthält (maximal vier Seiten
  • Eine Kopie der Arbeit und des Zeugnisses.
  • Ein tabellarischer Lebenslauf unter Berücksichtigung des fachlichen und gesellschaftlichen Engagements während der Studien- und Promotionszeit.
  • Ein Empfehlungsschreiben eines Vertrauensdozenten der FNF, um die sich der Bewerber selbst bemühen muss. Der Vertrauensdozent soll die Arbeit des Bewerbers fachlich beurteilen können, muss aber nicht der örtliche Vertrauensdozent sein. Eine Liste der Vertrauensdozenten mit ihren Fachgebieten kann von der Begabtenförderung erbeten werden.

Die Bewerbungsunterlagen (Arbeit, Bewerbung, Empfehlungsschreiben, Lebenslauf und Zeugnis) sind elektronisch als gescannte pdf-Datei per E-Mail an den Juryvorsitzenden Prof. Dr. Andreas Wendemuth zu senden (vsa-preis@vsa-freiheit.org). Das Empfehlungsschreiben des Vertrauensdozenten kann alternativ auch postalisch versandt werden. Kriterien für die Bestimmung der Preisträger sind:

  • Qualität, Kreativität und Originalität der Arbeit
  • Relevanz der Arbeit für das Zusammenleben der Menschen in einer liberalen Gesellschaft
  • Studien- bzw. Promotionsverlauf und Engagement des Bewerbers

Im Zeitraum 2004-2021 wurden die Preise bereits neunmal verliehen. Die 16 Preisträger finden wir – sehr grob aufgeteilt – in folgenden Wissenschaftsdisziplinen:

  • Geisteswissenschaften (vier Examen, eine Dissertation)
  • Natur – und Ingenieurwissenschaften (zwei Examen)
  • Wirtschaftswissenschaften und Jura (zwei Examen, fünf Dissertationen)
  • Medizin und Lebenswissenschaften (zwei Dissertationen)

Die Preisträger 2021

Justus Enninga, King’s College London, Master of Arts Political Economy: „The Breakdown in Civility and the Emergence of Jewish Community Institutions in Metropolitan London“.

Dr. jur. Maximilian Volmar, Universität Hamburg, Jura: „Digitale Marktmacht” (Kartellrecht)


Die Preisträger 2019

Burkhard Ringlein, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Master of Science Informatik: „System architecture for network-attached FPGAs in the cloud using partial reconfiguration”.

Dr. med. dent. Claudia Haase, RWTH Aachen University, Zahnmedizin: „Development of two rapid immunofluorescence analyses for mandibular resection margins of oral squamous cell carcinoma“.


Die Preisträger 2017

Jens Hertha, Master in European Economic Studies an der Universität Bamberg, für seine Masterarbeit: „The Term Structure of Interest Rates and the Preferred Habitat Theory – An Agent-based Computational Model with a Heterogeneous Expectations Structure”.

Dr. phil. Christian Lüdtke, im Fach Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn, für seine Dissertation: „Hans Delbrück: Ein nationaler Mann im Kampf gegen „nationalen Fanatismus“, 1918-1929“.


Die Preisträger 2015

Thomas Wagenknecht, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Master of Arts Medienmanagement: „Funding Success in Peer-to-Peer Lending“

Dr. iur. Alexander Wulf, Bucerius Law School Hamburg, Jura: „Institutional Competition between Optional Codes in EU Contract Law. A Theoretical and Empirical Analysis“


Die Preisträger 2012

Holger Sieg, FU Berlin, Diplom Biochemie: „Charakterisierung der Kupfer‐vermittelten Dimerisierungseigenschaften der BACE1‐Transmembransequenz“

Dr. phil. Astrid Kleis, Universität Osnabrück, Psychologie: "Parentale Ethnotheorien in bikulturellen Familien - Ressource oder Konfliktpotential?! Eine qualitative Vergleichsuntersuchung mono- und bikultureller Familien deutscher und westafrikanischer Herkunft"


Die Preisträger 2010

Thomas Duttle, Universität Konstanz, Master of Arts Politik- und Verwaltungswissenschaft: „Gesetzliche Mindestlöhne und Jugendarbeitslosigkeit in Europa – Eine quantitativ-vergleichende Analyse“

Dr. rer. pol. Ole Pollem, Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Wirtschaftswissen-schaften: „Regulierungsbehörden für den Wassersektor in Low-Income Countries – Eine vergleichende Untersuchung der Regulierungsbehörden in Ghana, Sambia, Mosambik und Mali“


Die Preisträger 2008

Maraile Görgen, Georg-August-Universität Göttingen, Diplom Humangeographie: „Gender on Cambodia’s Commune Councils – A Case Study of Female Councilors’ Performance in Urban and Rural Areas“

Dr. iur. Felipe Temming, Universität zu Köln, Jura: „Altersdiskriminierung im Arbeitsleben – Eine rechtsmethodische Analyse“


Die Preisträger 2006

Kirstin Kastell, TU Carolo-Wilhelmina Braunschweig, Magister Medienwissenschaften: „Grenzen der Popularisierung des Privatlebens Prominenter: Bildnisschutz als besondere Ausprägung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Ein deutsch-französischer Vergleich“

Dr. iur. Florian Stork, Universität zu Köln, Jura: „Das Anti-Diskriminierungsrecht der Europäischen Union und seine Umsetzung in das deutsche Zivilrecht“


Die Preisträger 2004

Nicole Bainder, Fachhochschule Esslingen – Hochschule für Sozialwesen, Diplom-Sozialarbeiterin/ Diplom-Sozialpädagogin (FH) „Integrative Angebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Eine Konzeptionsentwicklung zur Integrationsbegleitung im Freizeitbereich“.

Dr. iur. Manuel Kamp, Universität zu Köln, Jura: „Forschungsfreiheit und Kommerz – Der grundrechtliche Schutz mit wirtschaftlicher Zielsetzung betriebener Forschung und ihrer Verwertung, beispielhaft anhand der Arzneimittelzulassung“


Titelfoto: Stanley Gavino